Anna
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Length: Flash | Short | Medium | Long
LGBT: Lesbian | Gay | Trans
Theme: Gang Rape | Female Rapist | SciFi | Fantasy
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Blue
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- Graduate
- Posts: 468
- Joined: Sun Apr 06, 2025 9:01 am
Re: Anna
@Mercilessman
Da werde ich dich wahrscheinlich ein paar Tage vertrösten müssen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich die letzten beiden Wochen nicht an der Geschichte weiterschreiben und die nächsten Tage kommt die ganze Familie nach Hause und das hat Vorrang.
Aber vielleicht schaffe ich es, das eine oder andere kleinere Kapitel fertigzustellen. Jetzt nimmt die Geschichte ja Fahrt auf und da kann auch in kürzeren Teilen einiges passieren. Im Kopf steht das Gerüst für die Fortsetzungen bereits und das ist schon mal die halbe Miete. Wenn ich mal Zeit und Muße habe, ist so ein kürzeres Kapitel schnell heruntergeschrieben. Wobei ich da jetzt darauf achten muss, nicht allzu oft einen "Cliffhanger" einzubauen, denn nun wird es wirklich zur Sache gehen. Da darf ein Kapitel dann durchaus auch mal etwas kürzer werden.
Viel Spaß beim Weiterverfolgen der Geschichte und schöne Feiertage an alle Leser.
Da werde ich dich wahrscheinlich ein paar Tage vertrösten müssen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich die letzten beiden Wochen nicht an der Geschichte weiterschreiben und die nächsten Tage kommt die ganze Familie nach Hause und das hat Vorrang.
Aber vielleicht schaffe ich es, das eine oder andere kleinere Kapitel fertigzustellen. Jetzt nimmt die Geschichte ja Fahrt auf und da kann auch in kürzeren Teilen einiges passieren. Im Kopf steht das Gerüst für die Fortsetzungen bereits und das ist schon mal die halbe Miete. Wenn ich mal Zeit und Muße habe, ist so ein kürzeres Kapitel schnell heruntergeschrieben. Wobei ich da jetzt darauf achten muss, nicht allzu oft einen "Cliffhanger" einzubauen, denn nun wird es wirklich zur Sache gehen. Da darf ein Kapitel dann durchaus auch mal etwas kürzer werden.
Viel Spaß beim Weiterverfolgen der Geschichte und schöne Feiertage an alle Leser.
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Blue
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Re: Anna
Nachbarschaftsbesuch
Großvater taumelte etwas zurück, als die Haustüre vollends aufgestoßen wurde und die ganze Nachbarsfamilie hereinstürmte. Und an ihren Gesichtern sah ich, dass sie sicherlich alles andere vorhatten als mir auf freundliche Art und Weise zum Geburtstag zu gratulieren.
Ich blieb auf der obersten Stufe der Kellertreppe stehen, zog die Kellertüre noch etwas weiter zu und löschte das Licht, das die Treppe beleuchtete. Von dort aus hatte ich einen guten Blick auf den Hausflur, in dem Großvater nun ganz allein den Nachbarn gegenüberstand. Und in seinen Augen konnte ich erkennen, dass er beunruhigt wirkte.
Auch das Wohnzimmer konnte ich von meinem Standort zumindest in Teilen erkennen. Der Wohnzimmertisch war weitgehend abgeräumt, so dass dort zumindest nichts darauf hinwies, dass dort bis vor kurzem noch ein üppiges Geburtstagsessen stattgefunden hatte – ein Essen, das sicherlich anders ausgefallen war, als wir Teilnehmer es uns vorgestellt hatten.
Großmutter und Mama konnte ich nirgends sehen. Offenbar hatten es die beiden noch rechtzeitig geschafft, den gefesselten Klaus in einen der Nebenräume zu zerren. Hoffentlich konnten sie ihn dort ruhiggestellt halten. Denn irgendwie ahnte ich, dass der Besuch der Nachbarn mit Klaus zu tun hatte. Vielleicht hatte er ihnen zugeflüstert, dass ich heute meinen 21. Geburtstag feiern würde und dass er dazu beitragen wollte, dass dieser für mich im wahrsten Sinne des Wortes unvergesslich bleiben würde!
Mir lief bei diesem Gedanken eine Gänsehaut über die Arme und den Rücken. Hoffentlich konnte Großvater es schaffen, die Nachbarn abzuwimmeln. Denn ansonsten…
Ich versuchte, nicht weiter darüber nachzudenken, was ansonsten alles passieren könnte, sondern verfolgte die Konversation im Flur weiter.
„Wo ist denn das Geburtstagskind? Und deine Frau und deine Tochter? Hier sieht es so gar nicht nach einer Geburtstagsparty aus!“ versuchte Thomas, unser Nachbar, meinen Großvater aus der Reserve zu locken.
„Meiner Frau geht es seit ein paar Tagen nicht gut und meine Tochter Marie ist mit ihr oben zusammen in unserem Schlafzimmer und passt auf sie auf. Und Anna ist noch einmal draußen bei den Ställen, um nach den Pferden zu sehen. Uns ist heute jedenfalls so gar nicht zum Feiern zumute.
Ich sah, wie Großvater versuchte, sich langsam seiner Schrotflinte zu nähern, die er an den Garderobenschrank angelehnt hatte. Doch Thomas schien seine Absicht erahnt zu haben, denn mit einem schnellen Schritt trat er zwischen Großvater und dem Schrank. Und seine Söhne fingen langsam an, die beiden zu umringen, so dass Großvater keine Möglichkeit hatte, irgendetwas zu unternehmen.
„Monika geht es nicht gut? Ja ja, das Alter, irgendwann holt es jeden von uns ein, ich merke auch langsam, dass ich nicht mehr der Jüngste bin!“ Dabei war Thomas mit seinen etwa 50 Jahren noch deutlich jünger als Großmutter.
„Und dass Marie sich dann eher um ihre Mutter kümmern möchte als zusammen mit der Familie Annas Volljährigkeit zu feiern, ist auch verständlich. Nur schade, dass Anna auch nicht da ist. Aber vielleicht können wir ja auf sie warten. Sie wird ja sicher nicht ewig in den Ställen bleiben. Und wie ich sehe, hast du uns ja sogar einen deiner guten Schnäpse zur Begrüßung bereitgestellt!“ fuhr Thomas fort, indem er die Wohnzimmertüre aufstieß und auf den Wohnzimmertisch deutete, auf dem die angefangene Schnapsflasche und die Gläser, mit denen wir vorhin angestoßen angestanden, noch mitten auf dem Tisch standen. Großmutter und Mama hatten es wohl nicht mehr geschafft, auch diese Spuren unserer Zusammenkunft rechtzeitig zu beseitigen.
Noch einmal versuchte Großvater, näher an seine Schrotflinte heranzukommen. Doch Androsch, der Älteste von Thomas Söhnen, hatte das rechtzeitig bemerkt und das Gewehr in seine Hände genommen.
„He Alter, seid wann braucht man hier draußen denn eine Schrotflinte? Die deutschen Soldaten sind weit entfernt und von der Roten Armee ist ebenfalls noch nichts zu sehen!“
Großvater zuckte zusammen, als Androsch die Schrotflinte auf ihn richtete, die Hähne zurückzog und die Flinte spannte.
„Wir haben in letzter Zeit öfters einmal Wolfsgeheul gehört und ich will die Dinger damit vertreiben, falls sie uns noch näherkommen sollten.“, stammelte mein Großvater verlegen.
„Na, dann ist ja alles gut. Ich dachte schon, du willst vielleicht uns damit empfangen oder gar verjagen!“ lachte Androsch, knickte den Lauf der Flinte ab und entfernte die darin enthaltenen Schrotpatronen und steckte sie in seine Hosentasche, bevor er die Flinte wieder an den Schrank lehnte.
„Wo steckt denn eigentlich Klaus? Ich habe neulich gesehen, dass er sich wieder in der Gegend herumtreibt, und er wird sich doch den Geburtstag seiner Tochter nicht entgehen lassen!“ hörte ich Thomas grummeln. Irgendetwas gefiel mir am Tonfall seiner Stimme nicht, insbesondere wie er das Wort „Tochter“ quasi herausspuckte. Wusste Thomas etwa, dass ich gar nicht die Tochter von Klaus war? Und wenn ja, was hatte das dann zu bedeuten?
„Klaus?“ Großvater deutete auf die auf dem Tisch stehende Schnapsflasche. „Du kennst ja Klaus. Wenn irgendwo Schnaps aufzutreiben ist, kann er sich nicht zurückhalten. Wahrscheinlich liegt er halb tot in seinem Bett und schläft seinen Rausch aus!“ versuchte Großvater eine Erklärung, der man anhörte, dass da etwas faul daran war. Und das schien auch Thomas zu bemerken.
„Klaaauuuuus? Klaaaauuuus? Wo steckst du denn? Wir wollten doch zusammen Annas Geburtstag feiern!“ rief er ins Haus hinein. Doch niemand antwortete.
Ich sah durch den Türspalt, wie Klaus seine beiden Söhne zu sich rief.
„Hier stimmt irgendetwas nicht. Ganz und gar nicht. Schaut euch einmal im Haus um.“ Gleichzeitig griff er nach der Schnapsflasche und einem Glas, schenkte sich das Glas randvoll und trank es dann in einem Schluck aus.
Ich erschauerte. Jetzt konnte es sich nur noch um Bruchteile von Sekunden handeln, bis die beiden Söhne meine Mutter und meine Großmutter mit dem gefesselten Klaus entdeckten.
Und tatsächlich: noch während sich auch Thomas Söhne einen Schnaps zur Stärkung einschenkten, ertönte ein lautes Rumpeln aus einem der Nebenzimmer des großen Wohnraumes.
„Was war das denn?“ rief Thomas meinem Großvater zu. „Sind jetzt etwa die Wölfe schon in dein Haus eingekehrt?“ Gleichzeitig drangen seine beiden Söhne in den Raum ein, aus dem das Geräusch nach außen geklungen war.
Von meinem Standort innen an der Türe zum Keller konnte ich nicht sehen, was da draußen gerade passierte. Aber laute Schreie meiner Mutter und auch meiner Großmutter ließen erahnen, was da nun ablief. Die beiden Jungs hatten offenbar die Frauen und auch Klaus entdeckt. Zuerst schoben sie die Frauen in das Wohnzimmer, wo Thomas sofort die Schrotflinte auf die beiden richtete. Anschließend zerrten sie den noch immer geknebelten und an den Stuhl gefesselten Klaus aus dem Zimmer.
„Was haben wir denn da ans Land gezogen?“ grummelte Thomas und wandte sich an meine Großmutter.
„Ich dachte, du liegst sterbenskrank in deinem Bett und deine Tochter pflegt dich, während Klaus seinen Rausch ausschläft!“ Bei diesen Worten wälzte sich Klaus mit dem Stuhl am Boden und versuchte, sowohl die Fesseln als auch den Knebel in seinem Mund zu entfernen.
„Wusste ich doch, dass hier etwas stinkfaul ist!“ wandte sich unser Nachbar an meinen Großvater, der wortlos und kreidebleich neben dem Wohnzimmeresstisch stand.
Noch immer missachtete Thomas den nach wie vor gefesselt und geknebelt am Boden liegenden Klaus, obwohl der versuchte, wie ein an der Angel zappelnder Hering auf sich aufmerksam zu machen.
„Durchsucht das ganze Haus. Wahrscheinlich steckt Anna auch noch in einem der Zimmer!“
Die beiden Kerle nickten und machten sich daran, Zimmer für Zimmer zu durchforschen. Aus Angst, von Ihnen entdeckt zu werden, schloss ich die Kellertüre und verriegelte sie von innen, in der Hoffnung, auf diese Weise nicht entdeckt zu werden. Ich behielt aber mein Ohr an der Türe und lauschte, darauf bauend, dass ich auch hinter der verschlossenen Türe mitbekommen würde, was da draußen vor sich ging.
Es vergingen einige Minuten, in denen ich immer wieder Türen poltern hörte. Und den noch immer geknebelten Klaus, der so laut wie es ihm möglich war, in den Knebel schrie, offenbar in der Hoffnung, dass er endlich von dem Knebel und den Fesseln befreit werden würde.
Nach einigen Minuten erfolglosem Suchen kamen die beiden Brüder zurück. Durch die Kellertüre konnte ich hören, wie sie ihrem Vater berichteten, dass alle anderen Zimmer leer waren. Auf den Gedanken, auch im Keller nachzusehen, waren sie zu meinem Glück nicht gekommen!
„Nichts zu finden. Alle Zimmer sind leer!“ erklärte Androsch. Woraufhin seine Schwester Bertha mit kühler Stimme antwortete, es sei ja bekannt, welch ein Pferdeliebhaber ich sei. Man müsse also nur abwarten, bis ich aus den Ställen zurückkommen würde. Und das sei nur eine Frage der Zeit.
Da die ganze Nachbarsfamilie nun wieder im Wohnzimmer versammelt war, öffnete ich mutig die Kellertüre nochmals ein Stückchen, um besser mitzubekommen, was da draußen geschah.
Nun, zunächst machte sich Klaus erneut lautstark bemerkbar. Und dieses Mal erbarmte sich Thomas seiner und gab seinen Söhnen ein Zeichen, ihn von seinen Fesseln und dem Knebel zu befreien.
Tief atmend zog Klaus die Luft ein, als ihm endlich der Knebel, ein einfacher Stofffetzen, aus dem Mund entfernt wurde. Dann rieb er sich die Handknöchel, die von den Stricken, mit denen er eilig an den Stuhl gefesselt worden war, blutig aufgescheuert waren.
„Na endlich, ich dachte schon, ihr wollt mich hier verrecken lassen!“ fauchte er dann Thomas an.
„Keine Angst, wir hätten dich schon nicht vergessen. Schließlich warst du es ja, der uns auf den heutigen Festtag aufmerksam gemacht hat. Ohne dich hätten wir ja gar nicht mitbekommen, dass Anna heute ihren 21. Geburtstag feiert!“ lachte Thomas.
„Stimmt. Ohne mich würdet ihr heute Abend nach wie vor in eurer stinkenden Bude hocken, Zigaretten rauchen und schmuddelige Magazine ansehen und euch gegenseitig aufzugeilen. Dabei gibt es hier doch etwas viel Geileres und vor allem Lebendigeres zu sehen – und zu spüren!“
Ich hörte, wie Klaus hämisch auflachte, bevor er fortfuhr: „Übrigens, ich sehe hier nur zwei der drei Damen in diesem Haushalt. Wo steckt eigentlich Anna, das Geburtstagskind, dem doch eigentlich unsere Geburtstagsüberraschung gelten soll?“
„Nun, ihr Großvater hat gesagt, sie sei noch einmal hinaus zu den Ställen gegangen, um nach den Pferden zu sehen!“ antwortete Maschka, der Jüngere der beiden Nachbarssöhne.
„Zu den Ställen? Seltsam, davon habe ich gar nichts mitbekommen?“ murmelte Klaus vor sich hin.
„ist doch egal, wo soll sie sonst sein. Hier ist sie jedenfalls nicht. Außerdem ist es hier drinnen warm und gemütlich und in der Zwischenzeit können uns ja die anwesenden Damen ein wenig unterhalten!“ antwortete Thomas hämisch. Und dann konnte ich sehen, wie er zu meiner Mutter trat. Mit einer Hand ihr Gesicht tätschelte, während er die andere Hand auf die durch ihre Arbeitsbluse verdeckte Brust legte.
„Wie wäre es zum Beispiel mit Annas Mutter? Marie ist doch auch noch ganz knackig und nicht zu verachten. Wollt Ihr einmal sehen?“
Mit diesen Worten fasste er mit beiden Händen an ihre Bluse und riss sie auseinander. Und damit begann der Alptraum erst richtig…
Großvater taumelte etwas zurück, als die Haustüre vollends aufgestoßen wurde und die ganze Nachbarsfamilie hereinstürmte. Und an ihren Gesichtern sah ich, dass sie sicherlich alles andere vorhatten als mir auf freundliche Art und Weise zum Geburtstag zu gratulieren.
Ich blieb auf der obersten Stufe der Kellertreppe stehen, zog die Kellertüre noch etwas weiter zu und löschte das Licht, das die Treppe beleuchtete. Von dort aus hatte ich einen guten Blick auf den Hausflur, in dem Großvater nun ganz allein den Nachbarn gegenüberstand. Und in seinen Augen konnte ich erkennen, dass er beunruhigt wirkte.
Auch das Wohnzimmer konnte ich von meinem Standort zumindest in Teilen erkennen. Der Wohnzimmertisch war weitgehend abgeräumt, so dass dort zumindest nichts darauf hinwies, dass dort bis vor kurzem noch ein üppiges Geburtstagsessen stattgefunden hatte – ein Essen, das sicherlich anders ausgefallen war, als wir Teilnehmer es uns vorgestellt hatten.
Großmutter und Mama konnte ich nirgends sehen. Offenbar hatten es die beiden noch rechtzeitig geschafft, den gefesselten Klaus in einen der Nebenräume zu zerren. Hoffentlich konnten sie ihn dort ruhiggestellt halten. Denn irgendwie ahnte ich, dass der Besuch der Nachbarn mit Klaus zu tun hatte. Vielleicht hatte er ihnen zugeflüstert, dass ich heute meinen 21. Geburtstag feiern würde und dass er dazu beitragen wollte, dass dieser für mich im wahrsten Sinne des Wortes unvergesslich bleiben würde!
Mir lief bei diesem Gedanken eine Gänsehaut über die Arme und den Rücken. Hoffentlich konnte Großvater es schaffen, die Nachbarn abzuwimmeln. Denn ansonsten…
Ich versuchte, nicht weiter darüber nachzudenken, was ansonsten alles passieren könnte, sondern verfolgte die Konversation im Flur weiter.
„Wo ist denn das Geburtstagskind? Und deine Frau und deine Tochter? Hier sieht es so gar nicht nach einer Geburtstagsparty aus!“ versuchte Thomas, unser Nachbar, meinen Großvater aus der Reserve zu locken.
„Meiner Frau geht es seit ein paar Tagen nicht gut und meine Tochter Marie ist mit ihr oben zusammen in unserem Schlafzimmer und passt auf sie auf. Und Anna ist noch einmal draußen bei den Ställen, um nach den Pferden zu sehen. Uns ist heute jedenfalls so gar nicht zum Feiern zumute.
Ich sah, wie Großvater versuchte, sich langsam seiner Schrotflinte zu nähern, die er an den Garderobenschrank angelehnt hatte. Doch Thomas schien seine Absicht erahnt zu haben, denn mit einem schnellen Schritt trat er zwischen Großvater und dem Schrank. Und seine Söhne fingen langsam an, die beiden zu umringen, so dass Großvater keine Möglichkeit hatte, irgendetwas zu unternehmen.
„Monika geht es nicht gut? Ja ja, das Alter, irgendwann holt es jeden von uns ein, ich merke auch langsam, dass ich nicht mehr der Jüngste bin!“ Dabei war Thomas mit seinen etwa 50 Jahren noch deutlich jünger als Großmutter.
„Und dass Marie sich dann eher um ihre Mutter kümmern möchte als zusammen mit der Familie Annas Volljährigkeit zu feiern, ist auch verständlich. Nur schade, dass Anna auch nicht da ist. Aber vielleicht können wir ja auf sie warten. Sie wird ja sicher nicht ewig in den Ställen bleiben. Und wie ich sehe, hast du uns ja sogar einen deiner guten Schnäpse zur Begrüßung bereitgestellt!“ fuhr Thomas fort, indem er die Wohnzimmertüre aufstieß und auf den Wohnzimmertisch deutete, auf dem die angefangene Schnapsflasche und die Gläser, mit denen wir vorhin angestoßen angestanden, noch mitten auf dem Tisch standen. Großmutter und Mama hatten es wohl nicht mehr geschafft, auch diese Spuren unserer Zusammenkunft rechtzeitig zu beseitigen.
Noch einmal versuchte Großvater, näher an seine Schrotflinte heranzukommen. Doch Androsch, der Älteste von Thomas Söhnen, hatte das rechtzeitig bemerkt und das Gewehr in seine Hände genommen.
„He Alter, seid wann braucht man hier draußen denn eine Schrotflinte? Die deutschen Soldaten sind weit entfernt und von der Roten Armee ist ebenfalls noch nichts zu sehen!“
Großvater zuckte zusammen, als Androsch die Schrotflinte auf ihn richtete, die Hähne zurückzog und die Flinte spannte.
„Wir haben in letzter Zeit öfters einmal Wolfsgeheul gehört und ich will die Dinger damit vertreiben, falls sie uns noch näherkommen sollten.“, stammelte mein Großvater verlegen.
„Na, dann ist ja alles gut. Ich dachte schon, du willst vielleicht uns damit empfangen oder gar verjagen!“ lachte Androsch, knickte den Lauf der Flinte ab und entfernte die darin enthaltenen Schrotpatronen und steckte sie in seine Hosentasche, bevor er die Flinte wieder an den Schrank lehnte.
„Wo steckt denn eigentlich Klaus? Ich habe neulich gesehen, dass er sich wieder in der Gegend herumtreibt, und er wird sich doch den Geburtstag seiner Tochter nicht entgehen lassen!“ hörte ich Thomas grummeln. Irgendetwas gefiel mir am Tonfall seiner Stimme nicht, insbesondere wie er das Wort „Tochter“ quasi herausspuckte. Wusste Thomas etwa, dass ich gar nicht die Tochter von Klaus war? Und wenn ja, was hatte das dann zu bedeuten?
„Klaus?“ Großvater deutete auf die auf dem Tisch stehende Schnapsflasche. „Du kennst ja Klaus. Wenn irgendwo Schnaps aufzutreiben ist, kann er sich nicht zurückhalten. Wahrscheinlich liegt er halb tot in seinem Bett und schläft seinen Rausch aus!“ versuchte Großvater eine Erklärung, der man anhörte, dass da etwas faul daran war. Und das schien auch Thomas zu bemerken.
„Klaaauuuuus? Klaaaauuuus? Wo steckst du denn? Wir wollten doch zusammen Annas Geburtstag feiern!“ rief er ins Haus hinein. Doch niemand antwortete.
Ich sah durch den Türspalt, wie Klaus seine beiden Söhne zu sich rief.
„Hier stimmt irgendetwas nicht. Ganz und gar nicht. Schaut euch einmal im Haus um.“ Gleichzeitig griff er nach der Schnapsflasche und einem Glas, schenkte sich das Glas randvoll und trank es dann in einem Schluck aus.
Ich erschauerte. Jetzt konnte es sich nur noch um Bruchteile von Sekunden handeln, bis die beiden Söhne meine Mutter und meine Großmutter mit dem gefesselten Klaus entdeckten.
Und tatsächlich: noch während sich auch Thomas Söhne einen Schnaps zur Stärkung einschenkten, ertönte ein lautes Rumpeln aus einem der Nebenzimmer des großen Wohnraumes.
„Was war das denn?“ rief Thomas meinem Großvater zu. „Sind jetzt etwa die Wölfe schon in dein Haus eingekehrt?“ Gleichzeitig drangen seine beiden Söhne in den Raum ein, aus dem das Geräusch nach außen geklungen war.
Von meinem Standort innen an der Türe zum Keller konnte ich nicht sehen, was da draußen gerade passierte. Aber laute Schreie meiner Mutter und auch meiner Großmutter ließen erahnen, was da nun ablief. Die beiden Jungs hatten offenbar die Frauen und auch Klaus entdeckt. Zuerst schoben sie die Frauen in das Wohnzimmer, wo Thomas sofort die Schrotflinte auf die beiden richtete. Anschließend zerrten sie den noch immer geknebelten und an den Stuhl gefesselten Klaus aus dem Zimmer.
„Was haben wir denn da ans Land gezogen?“ grummelte Thomas und wandte sich an meine Großmutter.
„Ich dachte, du liegst sterbenskrank in deinem Bett und deine Tochter pflegt dich, während Klaus seinen Rausch ausschläft!“ Bei diesen Worten wälzte sich Klaus mit dem Stuhl am Boden und versuchte, sowohl die Fesseln als auch den Knebel in seinem Mund zu entfernen.
„Wusste ich doch, dass hier etwas stinkfaul ist!“ wandte sich unser Nachbar an meinen Großvater, der wortlos und kreidebleich neben dem Wohnzimmeresstisch stand.
Noch immer missachtete Thomas den nach wie vor gefesselt und geknebelt am Boden liegenden Klaus, obwohl der versuchte, wie ein an der Angel zappelnder Hering auf sich aufmerksam zu machen.
„Durchsucht das ganze Haus. Wahrscheinlich steckt Anna auch noch in einem der Zimmer!“
Die beiden Kerle nickten und machten sich daran, Zimmer für Zimmer zu durchforschen. Aus Angst, von Ihnen entdeckt zu werden, schloss ich die Kellertüre und verriegelte sie von innen, in der Hoffnung, auf diese Weise nicht entdeckt zu werden. Ich behielt aber mein Ohr an der Türe und lauschte, darauf bauend, dass ich auch hinter der verschlossenen Türe mitbekommen würde, was da draußen vor sich ging.
Es vergingen einige Minuten, in denen ich immer wieder Türen poltern hörte. Und den noch immer geknebelten Klaus, der so laut wie es ihm möglich war, in den Knebel schrie, offenbar in der Hoffnung, dass er endlich von dem Knebel und den Fesseln befreit werden würde.
Nach einigen Minuten erfolglosem Suchen kamen die beiden Brüder zurück. Durch die Kellertüre konnte ich hören, wie sie ihrem Vater berichteten, dass alle anderen Zimmer leer waren. Auf den Gedanken, auch im Keller nachzusehen, waren sie zu meinem Glück nicht gekommen!
„Nichts zu finden. Alle Zimmer sind leer!“ erklärte Androsch. Woraufhin seine Schwester Bertha mit kühler Stimme antwortete, es sei ja bekannt, welch ein Pferdeliebhaber ich sei. Man müsse also nur abwarten, bis ich aus den Ställen zurückkommen würde. Und das sei nur eine Frage der Zeit.
Da die ganze Nachbarsfamilie nun wieder im Wohnzimmer versammelt war, öffnete ich mutig die Kellertüre nochmals ein Stückchen, um besser mitzubekommen, was da draußen geschah.
Nun, zunächst machte sich Klaus erneut lautstark bemerkbar. Und dieses Mal erbarmte sich Thomas seiner und gab seinen Söhnen ein Zeichen, ihn von seinen Fesseln und dem Knebel zu befreien.
Tief atmend zog Klaus die Luft ein, als ihm endlich der Knebel, ein einfacher Stofffetzen, aus dem Mund entfernt wurde. Dann rieb er sich die Handknöchel, die von den Stricken, mit denen er eilig an den Stuhl gefesselt worden war, blutig aufgescheuert waren.
„Na endlich, ich dachte schon, ihr wollt mich hier verrecken lassen!“ fauchte er dann Thomas an.
„Keine Angst, wir hätten dich schon nicht vergessen. Schließlich warst du es ja, der uns auf den heutigen Festtag aufmerksam gemacht hat. Ohne dich hätten wir ja gar nicht mitbekommen, dass Anna heute ihren 21. Geburtstag feiert!“ lachte Thomas.
„Stimmt. Ohne mich würdet ihr heute Abend nach wie vor in eurer stinkenden Bude hocken, Zigaretten rauchen und schmuddelige Magazine ansehen und euch gegenseitig aufzugeilen. Dabei gibt es hier doch etwas viel Geileres und vor allem Lebendigeres zu sehen – und zu spüren!“
Ich hörte, wie Klaus hämisch auflachte, bevor er fortfuhr: „Übrigens, ich sehe hier nur zwei der drei Damen in diesem Haushalt. Wo steckt eigentlich Anna, das Geburtstagskind, dem doch eigentlich unsere Geburtstagsüberraschung gelten soll?“
„Nun, ihr Großvater hat gesagt, sie sei noch einmal hinaus zu den Ställen gegangen, um nach den Pferden zu sehen!“ antwortete Maschka, der Jüngere der beiden Nachbarssöhne.
„Zu den Ställen? Seltsam, davon habe ich gar nichts mitbekommen?“ murmelte Klaus vor sich hin.
„ist doch egal, wo soll sie sonst sein. Hier ist sie jedenfalls nicht. Außerdem ist es hier drinnen warm und gemütlich und in der Zwischenzeit können uns ja die anwesenden Damen ein wenig unterhalten!“ antwortete Thomas hämisch. Und dann konnte ich sehen, wie er zu meiner Mutter trat. Mit einer Hand ihr Gesicht tätschelte, während er die andere Hand auf die durch ihre Arbeitsbluse verdeckte Brust legte.
„Wie wäre es zum Beispiel mit Annas Mutter? Marie ist doch auch noch ganz knackig und nicht zu verachten. Wollt Ihr einmal sehen?“
Mit diesen Worten fasste er mit beiden Händen an ihre Bluse und riss sie auseinander. Und damit begann der Alptraum erst richtig…